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Immer einen Schritt voraus: Das sind die Social Media-Trends 2018

Die digitale Transformation wird nie abgeschlossen sein - das Web erfindet sich immer wieder neu, gestaltet und formt sich. Das bringt immer unternehmerische Möglichkeiten hervor, die den Unterschied machen können. Wir haben die Social Media-Trends 2018 zusammengefasst, denn: First come, first serve - wer zuerst kommt, malt zuerst.



Soziale Netzwerke entwickeln sich in rasantem Tempo weiter. Aus dem einstigen Ping-Pong des Informationsflusses ist ein Feuerball geworden, der den kommunikativen Austausch zwischen Menschen immer intensiver entfacht. Unternehmerisch fordert diese Tatsache auch Kommunikations- und Marketingverantwortliche heraus. Reichte es einst, die Pressemitteilung einer Preisverleihung gleich nach Abschluss eines Anlasses zu verschicken, buhlen heute Zuschauer, Medienschaffende und Veranstalter mit Live-Schaltungen gleichermassen um exklusive Bilder und Informationshoheit. Posts und Bilder zeigen die Gewinner im selben Augenblick, da sie ihre Auszeichnung entgegennehmen.

Gleichzeitig nähern sich die Alleinstellungsmerkmale von Facebook, Twitter, Instagram und Co. mehr und mehr an. Galten die 140 Zeichen als heilig und oberste Maxime von Twitter, sprachen sich Unternehmen wie die Community eine besonders  «sophisticated attitude»  durch pointierte Aussagen zu, zwitschert man neuerdings mit 280 Zeichen. Hashtags setzt man mittlerweile auf allen Kanälen, um nach spezifischen Themen zu suchen oder eigenen Botschaften in simpler Weise einen Deutungskontext zu geben.

Die Quintessenz für smarte Social Media-Marketer? Sich updaten, informieren und die Fühler frühzeitig ausstrecken: Zeichnen sich Trends nur in Ansätzen ab, lautet die Devise «besser jetzt zugreifen» als später «leer ausgehen». Ein Hype verpufft schnell, und als Marketingleiterin oder -leiter macht man keine gute Figur, wenn bei Fragen des CEOs kein fundiertes Knowhow und keine präzise Antworten parat liegen.

#1 Goldene Zeiten für Augmented und Virtual Reality

Apple hat mit dem iPhone 8 und iPhone X hohe Massstäbe für den Gebrauch von Augmented und Virtual Reality gesetzt. 10 Jahre Forschung und Analyse haben eine hohe Bildqualität ermöglicht, die reale Szenarien und ganze Welten entstehen lassen. Diese 10 Jahre konzentrieren sich nun kompakt in neuen Smartphones, die mit innovativer  Technologie Träume und Fantasien beflügeln. Sitzt die VR-Brille, taucht man in eine computeranimierte Welt ein, doch sie ist lebensnah und lässt uns reale Situationen besser nachvollziehen – per Knopfdruck, sozusagen. Solche Grenzverwischungen können den Marketingzielen entgegenkommen und neue Kundenerlebnisse entstehen lassen.

Mit virtuellen Hausbesichtigungen sparen Immobilienmakler so wertvolle Zeit und Ressourcen. Der Kunde wird in einen rund 5 Meter grossen Raum geführt und erhält eine kurze Instruktion, wie er sich mit der VR-Brille virtuell fortbewegen kann. Gefällt ein Objekt nicht, wischt sich der Kunde nach Tinder-Manier vom unpassenden ins hoffentlich traute Heim. Aus der Unterhaltungsindustrie, vornehmlich dem Kino, ist diese Animationstechnologie in die Immobilienbranche übergeschwappt. In der «Süddeutschen Zeitung» wurde der Einsatz von VR-Brillen in der Immobilienbranche als «extrem schnell wachsendes Marktsegment» bezeichnet, das langfristig grosses Potenzial besitze.

#2 Instagram gewinnt

Nach wie vor erzielen Facebook, das einstige digitale Jahrbuch und Studentennetzwerk, und die Video-Plattform Youtube die grösste Reichweite. Der klare Aufsteiger für das Jahr 2018 heisst jedoch Instagram.
Täglich 24 Minuten verweilen die Nutzer auf der Facebook gehörenden sozialen Foto- und Videoplattform. Die audiovisuelle Ausrichtung kommt unserer Natur entgegen: Was bebildert ist und animiert, erregt unsere Aufmerksamkeit «auf den ersten Blick»: Bei Diensten wie Facebook oder Twitter interagieren wir deutlich öfter bei Beiträgen mit als bei solchen ohne Bildern. Facebook verzeichnet bei visuell attraktiven Posts 2,3x mehr Interaktionen, bei Twitter resultieren 18% mehr Klicks, 89% mehr Likes und ganze 150% mehr Retweets! Facebook-Posts, die Videos enthalten, motivieren uns sogar 16% mehr dazu, auf einen Beitrag zu reagieren. Das besagt eine aktuelle Studie der Plattform HubSpot.

Insbesondere das Feature «Insta-Stories» wird immer populärer; gemäss einschlägigen Social Media-Blogs wie «Futurebiz» posten und konsumieren rund 300 Millionen Menschen die kurzen Foto- und Video-Geschichten, welche bereits 24 Stunden nach der Veröffentlichung automatisch verschwinden. 

Was fasziniert Menschen an Insta-Stories, die in kürzester Zeit wieder gelöscht werden?
Unsere auf den Sozialen Netzwerken fast schon überexponierten Präsenz umweht mit Insta-Stories ein Hauch Vergänglichkeit. Insta-Stories vermittelt einen bestimmten Lifestyle und gibt ein Statement ab, das sich in etwa so zusammenfassen lässt: «Ich gebe dir Einblicke in mein abenteuerliches Leben, aber nur für kurze Zeit». Wieviel und was man als Person von sich preisgibt, ist jedem selber überlassen. Für die Selbstvermarktung können Unternehmen aber von diesem Label der Exklusivität und vom zeitlichen Verknappungseffekt der Insta-Stories profitieren:
Haben Sie ein Goodie zu vergeben, wollen Sie eine Werbeaktion in Szene setzen? Planen Sie eine passende Insta-Story und teilen Sie diese mit der Community. Gerade, weil die Zeit begrenzt ist, wird es umso wahrscheinlicher, dass der Post geteilt wird.

Mit Insta-Stories schnappt Instagram ein Geschäftsmodell von Snapchat, das bislang vorwiegend bei der Generation Y punktete. Bei Snapchat kriselt es , Marketer stellen sich für trendige Strategien mit Insta-Stories auf die Gewinnerseite und nutzen dieses vielversprechenden Format spielerisch.
Dabei darf es ruhig persönlich sein: Emojis - ja bitte vor allem mit «Herz», Gesichteraufnahmen sind angesagt und statt wildem Farbmix doch lieber eine Farbe auswählen (am besten Blau), welche die Story farblich einbettet.

#3 Finden Sie Ihre Hochform: Das Erfolgsformat 2018

Bewegung tut gut. Körperlich halten wir uns mit Sport und gesunder Ernährung fit. Bei der Content-Strategie können wir es genauso handhaben: Geistig flexibel sein und cleveres «Gedankenstretching» betreiben, zahlt sich aus. Das betrifft vor allem das Bewusstsein für das Konsumverhalten von Medien:
Wird mein Blog auf dem Laptop gelesen oder sind es die Pendlerinnen und Pendler, welche sich auf dem Weg zur Arbeit ins Smartphone vertiefen? Der querformatige Computerbildschirm ist out. Medienkonsum verlagert sich zunehmend auf die mobilen Geräte: Heute müssen Websites «responsive»  sein, das bedeutet  optimale Darstellung auch auf Tablets und Smartphones.

Wir sind unterwegs, unser Lebensrhythmus schlägt im Einklang mit einer pulsierenden, globalen Vernetzung, wir surfen als Digital Natives pausenlos durch das World Wide Web. Klingt stressig? Lange hielt sich der querformatige Laptopbildschirm als Massstab der Contentstrategie, bislang mussten wir das Smartphone ins Querformat kippen, um den Newsbeitrag in einem nutzerfreundlichen Format zu sehen. Für mehr Komfort beim Medienkonsum sorgt das Trendformat 2018: Hochformat ist in und erobert das Siegerpodest.

Besprechen Sie sich mit Ihrem Web-Anbieter und sorgen Sie für ein «Responsive Design» Ihrer Website, die man im Hochformat ohne sperriges Kippen betrachten kann. 

#4: Influencer Marketing, aber authentisch und kontrolliert

Ganz zufällig alles zurechtgezupft, die ultra-legère Pose ist angeboren und das Produkt in der Hand natürlich völlig Nebensache? Influencer sind jung und sexy wie die beiden Schweizer Top-Influencerinnen Xenio Tchoumitcheva oder Zoë Pastelle. Diese erfolgreichen Influencerinnen machen ihr Privatleben öffentlich und inszenieren sich in alltäglichen Situationen auf diversen Sozialen Medien. Immer besonders aufregend und mit philosophischen Status-Updates wie #LifeIsBeautiful #Thankful oder #BeYourself. Was die Instagram-Profile dieser Damen nicht explizit zugeben: Hinter jedem «Schnappschuss» und jeder Video-Story steckt stundenlange Arbeit.

Wozu der Aufwand? Influencer kommen an. Sie sind den Fans und Follower näher als  die Reichen und Schönen in den Hochglanzmagazinen und scheinen «Menschen wie du und ich». Viele nehmen sich Influencer als Vorbild und wollen sie als virtuelle Freundin haben . Die Wirtschaft hat aufgehorcht und rasch reagiert und holt sich Influencer ins Boot, um Produkte und Leistungen zu bewerben. Die Unternehmen sichern sich so eine grössere Reichweite: Etablierte Influencer haben eine ansehnliche Zahl von Followern,  Menschen also, die auf jedes neue Bild mit einem Schwall Emojis reagieren und ihre Anbetung durch Kommentare und mit Likes kundtun. Die Followerzahl ist das Kapital der Influencer: Je höher sie liegt, desto mehr können sie verdienen. Zoë Pastelle schlürft Latte Macchiato vor dem produktplatzierten Parfum-Fläschchen und sinniert geistreich am Zürisee – man darf darüber schmunzeln, sicher.

Fakt ist, dass sich Influencer-Marketing unternehmerisch auszahlt und Gewinne bringt. Dies trotz der Tatsache, dass Influencer-Marketing im 2017 viel von seinem Ruf eingebüsst hat. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema wurde durch den Test einer US-Agentur beflügelt, die mit Fake-Profilen zeigte, dass ein simples Fotoshooting und kaum 10 Dollar als Sponsoring-Budget ausreichten, um eine hohe Followerzahl zu errreichen. Ein fiktives Werbesternchen wurde in die digitale Welt hineingeboren und zog bald grosse Werbeverträge an Land. Es hagelte viel Häme und Spott, als die Agentur das fiktive Profil auflöste und bewies, wie leicht sich Firmen täuschen lassen. In der Schweiz recherchierte SRF in einer Studie gar, dass rund ein Drittel der hiesigen Influencer-Follower gekauft oder nicht existent sind.

Flächendeckende Sponsoring-Massnahmen und auswechselbare Profile machen es  für Unternehmen schwierig, sich auf den Sozialen Medien von konkurrierenden Firmen abzugrenzen. Da können Influencer  den Unterschied machen. Verfolgen Sie diese Strategie,  sollten Sie unbedingt Social Media-Experten zurate ziehen.


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Bildquelle Unsplash 

Autor: Janina Neustupny | 29. November 2017 | 17:43

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